“Els carrers seran sempre nostres“

Die Auseinandersetzung zwischen Katalonien und dem spanischen Zentralstaat um die Unabhängigkeit der Katalanen hat sich in den vergangenen Tagen massiv zugespitzt. Barcelona, das urbanisierte Sinnbild Kataloniens und zugleich emotionaler Bezugspunkt für Menschen in ganz Europa, steht dabei besonders im Fokus. Unser Autor Max ist seit Mitte September zum Auslandssemester dort – und steht damit seit seiner Ankunft einem  Gewirr aus Emotionen und Eindrücken gegenüber. Ein Erlebnisbericht.

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Zwischen Reminiszenz und Recycling

Wer die sich stetig wandelnde Landschaft der Popkultur aufmerksam verfolgt, wird gemerkt haben: Einiges sehen wir nicht zum ersten Mal. Auch abseits von Tattoo-Chokern, blinkenden Schuhen und gewollt hässlichen, natürlich-nur-ironisch-getragenen 80er-Looks feiern vor allem viele Serien ihr Revival und bewegen sich damit irgendwo zwischen Reminiszenz und Recycling.

[Ein Gastbeitrag von Sarah Elena Kirchmaier]

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Ich bin ein Muslim

„Ich bin Muslima, wenn du etwas gegen Muslime hast“ steht auf einem Plakat mit der TV-Moderatorin Astrid Frohloff in der Berliner Antidiskrimierungskampagne „Gesicht zeigen!“. Auch ich denke mir oft, ich bin ein Muslim. Ich bin kein Muslim und kann persönlich wenig mit dem Islam anfangen. Ich meine das als Solidaritätsbekundung, ähnlich wie es die Kampagne tut. Aber meine Solidarität speist sich aus einem tiefen Gefühl des Verständnisses für die Situation der Muslime in Deutschland, das aus ganz persönlichen Verbindungen entspringt.In meiner Familie gibt es viele praktizierende Muslime und ebenso viele, bei denen Muslim sein nicht mehr ist, als ein Eintrag im Pass. Zu letzterer Gruppe gehören auch viele der in Deutschland lebenden Muslime. All jene werden von selbsternannten Abendlandrettern und sonstigen sogenannten Islamkritikern gemeint, wenn diese von der Islamisierung Deutschlands sprechen. Diese Rhetorik versucht Überfremdungsängste und Xenophobie hinter der Verteufelung einer vermeintlich rückständigen Religion zu verstecken. Diese Leute meinen aber nicht den Islam, sie meinen Migranten und deren Kinder und Enkelkinder als die vermeintlichen Repräsentanten des Islam. Der Wolf des Rassismus und der Menschenfeindlichkeit kommt im Schafspelz der Islamkritik daher.